2024

Auch in diesem Jahr haben wir uns Weiterentwickelt und konnten viel dazu lernen. 
Die Aufträge nahmen zu und wir freuen uns, dass unser Verein so gut angenommen wird.
30 Rehkitze, 10 Hasenjunge und 1 Fasanküken konnten wir retten.

Die gesicherten Rehkitze müssen in der Nähe des Fundortes auch wieder freigelassen werden. Die Ricke befindet sich immer in der Nähe.

Gesicherte Taschen mit Rehkitzen und Infozettel.

Tolles Team!
Einige neue Helfer unterstützten uns tatkräftig.  Teilweise mit vollem Körpereinsatz.

Einige Rehkitze sind schon sehr mobil und konnten selbst mit dem Kescher nicht eingefangen werden. Wir haben beschlossen, die beiden Kitze direkt vor dem Mähen aus dem Feld zu treiben. Mit vollem Körpereinsatz ist uns dies gelungen.

Ruhig und entspannt warten die kleinen Kitze auf ihre Freilassung. 

Dieses Jahr fanden wir sogar ein kleines Fasanenjunges. Dieses brachten wir zur Aufzucht zur Wildtierstation. 
Gelege und Jungvögel können nach der Sicherung nicht wieder ausgesetzt werden, da die Hennen diese als Nestflüchter sehen. Somit müssen diese zur Aufzucht gebracht werden.

Auch beim freilassen der Tiere müssen Handschuhe getragen werden und nur mit Grasbüschel dürfen die Tiere berührt werden.

Unsere fleißigen Helder müssen sich teilweise durch sehr hohes und dichten Gras kämpfen.

Ein aufgescheuchtes größeres Kitz rannte direkt zu seiner Mutter, somit war es sicher und wir mussten es nicht einfangen.

Wir hatten einen seltenen Fund: eine Sumpfohreule. 
Diese Eulenart kommt aus dem skandinavischen Raum und ist nur zur Durchreise in Deutschland.
Leider war das Tier schwer verletzt (wahrscheinlich durch einen Stacheldrahtzaun, konnte aber nicht genau festgestellt werden) und musste zur Wildtierstation gebracht werden. Dort musste das wunderschöne Tier durch die Tierärztin erlöst werden.

Für die Hasen haben wir von der Artenschutz- und Wildtierstation Sparrieshoop ein paar Transportboxen bekommen.

Kleine Waldohreulen gab es zu entdecken. 

2023

In diesem Jahr haben wir ein tolles Team kennengelernt und haben uns von Einsatz zu Einsatz weiterentwickelt.
Auch nahmen die Aufträge zu und wir konnten weitere Landwirte von unserer Arbeit überzeugen.
14 Rehkitze und 4 Hasenjunge konnten wir retten.

Noch vor Sonnenaufgang geht die Suche los.
Wir müssen den kühlen Boden nutzen, um die Jungtiere gut erkennen zu können. Sobald die Sonne aufgeht, wird der Boden wärmer und auf der Wärmebildkamera werden die Tiere schwerer zu entdecken.

Leider hatten wir in diesem Jahr den Fall, dass eine unserer Boxen geöffnet wurde. 
Das Kitz wurde wahrscheinlich mit der bloßen Hand angefasst und wieder in das ungemähte Gras gelegt. Dies führte leider dazu, dass das Rehkitz vom Mähwerk erwischt wurde. Daraufhin haben wir alle Boxen mit Infozettel versehen.
Rehkitze rufen immer wieder nach ihrer Mutter, dies kann oft irrtümlich dazu führen, dass Menschen meinen, die Kitze wären in Gefahr oder hilflos.

So klein und unscheinbar.

Unsere fleißigen Helfer waren fast täglich in den frühen Morgenstunden im Einsatz.

Wir konnten unser erstes Hasenjunges retten.

Solange es die Witterungsbedingungen zulassen, sind wir im Einsatz.

Die gesicherten Rehkitze werden nach dem Mähen wieder freigelassen. 

Jungtiere sind nur sehr schwer im hohen Gras zu entdecken. Sie Rollen sich zusammen  und ohne unsere Wärmebilddrohne hätten wir das kleine Kitz nicht gefunden.

2022

Aller Anfang ist schwer. 
Unsere ersten Einsätze waren noch recht unorganisiert.
Dennoch konnten wir insgesamt 9 Rehkitze retten.

Teilweise haben wir die Felder manuell überflogen oder waren nur zu zweit unterwegs.

Wir waren froh, dass wir die Landwirte von unserem Projekt überzeugen konnten. So konnten wir einige Rehkitze vor dem Tod bewahren.